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Gemeindeprojekte

Die Sicherung der Korridore für die saisonalen Tierwanderungen verlangt nach innovativen Lösungen und einer konstruktiven Zusammenarbeit mit den Dorfgemeinschaften in den angrenzenden Siedlungsgebieten.

Seit einigen Jahren unterstützt der FSS ein Projekt, das im Gebiet der Simanjiro Ebene im Osten des Tarangire Nationalparks angelegt ist. Dessen Zielsetzung ist die Etablierung geschützter Korridore, die den Wildtieren ungefährdete Wanderrouten in einem grossräumigen Ökosystem auch ausserhalb der Parkgrenzen erlauben. Nur so hat das Überleben der grossen Wildtierherden auch in Zukunft eine Chance.

Dieser Prozess geht mit langwierigen Verhandlungen und viel intensiver Aufklärungsarbeit einher, denn es gilt die direkt betroffenen Dorfbewohner von einem Projekt zu überzeugen, das ihnen Anreize zur selbstständigen Verwaltung eines geschützten Wildkorridors auf ihrem Gemeindegebiet vermittelt. Junge Leute aus den Dörfern werden speziell ausgebildet und als Scouts angestellt, sie sind für die Überwachung des Korridors zuständig. Zudem sind die Gemeinden selbst vermehrt an den Einnahmen beteiligt, die mit einem Projekt begleitenden, Umwelt- und sozial verträglichen Ökotourismus erwirtschaftet werden.

Um einen zusammenhängenden Korridor von sinnvoller Grösse zu erreichen, braucht es natürlich den Miteinbezug mehrerer Dorfgemeinschaften. Bereits hat sich das Dorf Terat zum aktiven Schutz seines Wildkorridors vertraglich verpflichtet – verschiedene Nachbargemeinden haben ihr Interesse ebenfalls angemeldet und die Verhandlungen sind im Gange.

Für den nachhaltigen Erfolg dieser Projektarbeit ist die Kontinuität von ausschlaggebender Bedeutung, denn es gilt vor allem die am aktiven Wildschutz interessierte Landbevölkerung langfristig einzubinden. Ein vorzeitiger Abbruch würde die Hoffnungen der Dorfbewohner auf eine mögliche wirtschaftliche Verbesserung ihrer kargen Lebenssituation abrupt zerschlagen und jegliche Motivationsarbeit der Projektverantwortlichten wieder zunichte machen. Damit wäre auch das zukünftige Überleben der zahlreichen Wildtierherden im Grossraum des Manyara-Tarangire Ökosystems in Frage gestellt!

Der FSS ist von der Wichtigkeit dieses Projekts überzeugt und ist zwecks seiner weiterführenden Unterstützung auf Spendengelder dringendst angewiesen.

Aktuell Afrika

Tansania: Elfenbein von 500 Elefanten beschlagnahmt (englisch)

Beunruhigende Nachrichten aus Tansania: 1'041 beschlagnahmte Stosszähne zeigen, dass die Behörden die Elefantenwilderei nicht im Griff haben, wie sie kürzlich noch behaupteten.

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Ostafrikas Nomaden: Zukunft des unaufhörlichen Leidens

Unvorstellbar, was sich zurzeit in Ostafrika abspielt. Die Gründe für die "grösste Hungersnot seit 60 Jahren" sind vielfältig. Am schlimmsten betroffen sind zurzeit die von den Regierungen diskriminierten "Primitiven" – die Nomadenvölker.

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Nahrungsmittelkrise in Ostafrika

Berlin, 09.07.2011: In Ostafrika bleibt schon das zweite Jahr in Folge die Regenzeit aus. Die Dürre betrifft etwa 12 Millionen Menschen. Zentrum der Krise ist die Grenzregion von Somalia, Äthiopien und Kenia. Die Lebensgrundlagen der Bevölkerung dort sind vor allem Ackerbau und Viehzucht.

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Masern-Tote in Tansania

In Ostafrika fordern Masern erste Opfer. Die hoch ansteckende Infektionskrankheit breitet sich aus und erfordert individuelle Abwehrmassnahmen.

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Beunruhigende Entwicklung in der Masai Mara

In der Masai Mara in Kenia nimmt die Zahl der Tiere stark ab.

Das Naturschutzgebiet der Masai Mara in Kenia ist der nördliche Ausläufer der Serengeti. Obwohl die Masai Mara in Kenia und nicht in Tansania liegt, betrifft der Bericht auch die Serengeti, die beiden Reservate sind durch die Tierwanderungen stark miteinander verbunden.

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Termine

Einladung: FSS - Generalversammlung 2012, 22. Mai 2012

Sie und Ihre Verwandten und Bekannte sind herzlich eingeladen zur Generalversammlung 2012 mit Bild-Vorträgen zur Lage in Afrika.

Dienstag, 22. Mai 2011, 19.30 Uhr, Saal Rio Grande, Zoo Zürich.

Anlässlich der Versammlung hören Sie einen Vortrag:

„Ein Mann, eine Leidenschaft und seine r-evolutionären Buntbarsch-Beobachtungen.“

Der Schweizer Dr. h.c. Heinz Büscher-Hager erzählt über seine sensationellen Entdeckungen im Tanganyikasee.