Auf " Inspektion" der FSS - Projekte, von Silvia Arnet
Wir liegen in unseren Zelten, mitten in den Moru Kopjes, im Süden der Serengeti und lauschen den vielfältigen Stimmen der afrikanischen Nacht. Doch ein Geräusch lässt sich nicht einordnen: es erinnert an PET Flaschen, die eben zerdrückt werden. Unsere afrikanischen Begleiter werden am Aufräumen sein, ist der erste Gedanke. Allerdings, das ganze ohne ein Wort, ohne Licht? Der Strahl meiner Taschenlampe erhellt die Situation: in nur 10 Metern Entfernung zerbeisst eine stattliche Löwin genüsslich eine Mineralwasserflasche, welche wir auf dem Campingtisch haben stehen lassen. Sie lässt sich durch den Lichtstrahl nicht stören. Ein zweites Tier trottet nach links weg, direkt auf das noch züngelnde Lagerfeuer zu. Keine Spur von Angst vor der Flamme!
Vor dem Nachbarzelt kippt derweil das Waschbecken, mit welchem eine weitere Löwin neugierig spielt. Nach wenigen Minuten ist das Schauspiel vorbei, die Königinnen der Tiere verschwinden lautlos im Dunkel der Nacht. Keinen Moment habe ich Unbehagen verspürt, nur Staunen und Dankbarkeit, eine solche Szene erleben zu dürfen.
Dies war nur einer von vielen einmaligen Momenten, welche wir auf unserer Informationsreise mit einer Delegation des FSS-Vorstandes erlebt haben.
Der eigentliche Sinn und Zweck dieser Fahrt durch die nördlichen Schutzgebiete Tansanias bestand jedoch nicht in prickelnden Begegnungen mit Wildtieren oder schönen Fotosujets. Vielmehr war es dem FSS-Gründungsmitglied und Afrikadelegierten David Rechsteiner ein Anliegen, dem Vereinskassier Bruno Karle und mir als „neue“ Vorstandsmitglieder möglichst viele FSS-Projekte zu zeigen. Gleichzeitig bot sich damit die Gelegenheit, eine Bestandesaufnahme durchzuführen über den Zustand der Rangerposten und Strassen.
Beunruhigende Nachrichten aus Tansania: 1'041 beschlagnahmte Stosszähne zeigen, dass die Behörden die Elefantenwilderei nicht im Griff haben, wie sie kürzlich noch behaupteten.
Weiterlesen...Unvorstellbar, was sich zurzeit in Ostafrika abspielt. Die Gründe für die "grösste Hungersnot seit 60 Jahren" sind vielfältig. Am schlimmsten betroffen sind zurzeit die von den Regierungen diskriminierten "Primitiven" – die Nomadenvölker.
Weiterlesen...Berlin, 09.07.2011: In Ostafrika bleibt schon das zweite Jahr in Folge die Regenzeit aus. Die Dürre betrifft etwa 12 Millionen Menschen. Zentrum der Krise ist die Grenzregion von Somalia, Äthiopien und Kenia. Die Lebensgrundlagen der Bevölkerung dort sind vor allem Ackerbau und Viehzucht.
Weiterlesen...In Ostafrika fordern Masern erste Opfer. Die hoch ansteckende Infektionskrankheit breitet sich aus und erfordert individuelle Abwehrmassnahmen.
Weiterlesen...In der Masai Mara in Kenia nimmt die Zahl der Tiere stark ab.
Das Naturschutzgebiet der Masai Mara in Kenia ist der nördliche Ausläufer der Serengeti. Obwohl die Masai Mara in Kenia und nicht in Tansania liegt, betrifft der Bericht auch die Serengeti, die beiden Reservate sind durch die Tierwanderungen stark miteinander verbunden.
Weiterlesen...Sie und Ihre Verwandten und Bekannte sind herzlich eingeladen zur Generalversammlung 2012 mit Bild-Vorträgen zur Lage in Afrika.
Dienstag, 22. Mai 2011, 19.30 Uhr, Saal Rio Grande, Zoo Zürich.
Anlässlich der Versammlung hören Sie einen Vortrag:
„Ein Mann, eine Leidenschaft und seine r-evolutionären Buntbarsch-Beobachtungen.“
Der Schweizer Dr. h.c. Heinz Büscher-Hager erzählt über seine sensationellen Entdeckungen im Tanganyikasee.