Wasserversorgung
Schweizer Armeelaster als Wassertransporter
Nur zu oft besteht die tägliche Wasserration einer afrikanischen Familie aus einem einzigen Eimer Wasser. Und dieser muss für alle zum Trinken, Kochen und Waschen ausreichen.

Durst und das Bedürfnis nach gutem Wasser sind im oft heissen Afrika die ständigen Begleiter der RangerInnen. Um ihr Grundbedürfnis nach dem kostbaren Gut sicherzustellen, investiert der FSS regelmässig in eine gut funktionierende Wasserversorgung. Dazu gehört, dass in den vergangenen 23 Jahren sämtliche Häuser der vom FSS erstellten Rangerposten mit individuellen Wassertanks zum Auffangen von Regenwasser ausgestattet wurden. Zudem ist seit 1999 im Westen der Serengeti ein Bohrloch mit einer Solarpumpe in Betrieb. Das so gewonnene Nass wird regelmässig an fünf weitgehend wasserlose Rangerposten im Süden und Südwesten des Parks verteilt.
Dafür setzte der FSS zwei ausgediente Schweizer Armeelastwagen der Marke Steyr ein. Sie wurden in Tansania umgerüstet und sind seither als zuverlässige Wassertranporter im Einsatz. Dank den Vorkehrungen des FSS werden nun auch so abgelegene Aussenposten wie Moru, Simiyo, Mamarehe (Duma), Nyamuma und Nyasirori regelmässig mit Trinkwasser versorgt. Im Südosten des Tarangire- Nationalparks hat unser Verein ebenfalls ein Bohrloch ausheben lassen. Zudem stellen wir einen der robusten Steyr-Tankwagen für die Sicherung der Wasserauslieferung in das schwer zugängliche Gebiet.
Natürlich müssen alle diese Einrichtungen auch ständig unterhalten werden: Die Bohrlöcher versanden gelegentlich, die Pumpen nutzen sich ab, brauchen Ersatzteile und die Fahrzeuge, welche durch die schweren Lasten und holprigen Pisten argen Strapazen ausgesetzt sind, müssen hin und wieder ersetzt werden.
Geht's den Menschen gut, geht es den Wildtieren besser!
Beunruhigende Nachrichten aus Tansania: 1'041 beschlagnahmte Stosszähne zeigen, dass die Behörden die Elefantenwilderei nicht im Griff haben, wie sie kürzlich noch behaupteten.
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Das Naturschutzgebiet der Masai Mara in Kenia ist der nördliche Ausläufer der Serengeti. Obwohl die Masai Mara in Kenia und nicht in Tansania liegt, betrifft der Bericht auch die Serengeti, die beiden Reservate sind durch die Tierwanderungen stark miteinander verbunden.
Weiterlesen...Sie und Ihre Verwandten und Bekannte sind herzlich eingeladen zur Generalversammlung 2012 mit Bild-Vorträgen zur Lage in Afrika.
Dienstag, 22. Mai 2011, 19.30 Uhr, Saal Rio Grande, Zoo Zürich.
Anlässlich der Versammlung hören Sie einen Vortrag:
„Ein Mann, eine Leidenschaft und seine r-evolutionären Buntbarsch-Beobachtungen.“
Der Schweizer Dr. h.c. Heinz Büscher-Hager erzählt über seine sensationellen Entdeckungen im Tanganyikasee.