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Beiträge

Wie einst alles begann ...

Zum 10-jährigen Jubiläum des FSS erinnert sich das Gründungsmitglied Hans Bodmer

1984. Langsam ist das Lagerfeuer in sich zusammengesunken. Lustig spielt die Glut; tiefrot, dann wieder hell aufleuchtend. Ein Windstoss entfacht einzelne Flammen, Funken stieben in die klare Nacht. Für einen Augenblick werden die Gesichter der Frauen und Männer vom Feuer erhellt. Es war ein prächtiger Tag im Krater, nur langsam kühlt der kräftige Wind den heissen Kessel. Obwohl der Zug der Gnus, die lange Prozession, irgendwo zur Ruhe gekommen ist? Und die Zebras, die den trockenen Sand aufgewirbelt hatten; plötzlich waren sie gestartet, nachdem sie sich den Rücken an der Sandbank gerieben hatten. Dann die stolzen Wasserböcke, ruhig standen sie im Busch. Ich bekam kaum genug, den jungen Schakalen beim Spielen zuschauen zu können. Wo liegt wohl der Löwe, der mit dem blutigen Maul das Zebra zerriss? Und die Löwinnen, die am frühen Morgen mit den halbwüchsigen Jungen unterwegs waren, Wasser tranken und spielten. Helle Schreie unterbrechen das Gespräch: Baumschliefer rufen. Von den übermütigen Tommys, den stolzen Grantgazellen, den grossen Eland und den vielen prächtigen Vögeln wird erzählt.

Dann nimmt das Gespräch eine Wende: „Mein grösstes Erlebnis war, dass ich Nashörner beobachten durfte, zuschauen konnte, wie ein gesundes, kräftiges Jungtier bei seiner Mutter trinkt, lange und geduldig, bis sich die Mutter plötzlich abwendet und das Junge wegstösst“. „Ja, hier kannst du noch Nashörner sehen, aber wo sonst noch? Im Tarangire, wo wir früher viele beobachteten, findest du keines mehr, in der Serengeti sind sie verschwunden. Noch haben wir die Elefanten! Aber wie lange noch, wenn das Elfenbein immer wieder Käufer findet? Tausende von Elefanten sind verschwunden. Zebras, Gnus, Impalas, Leoparden - nichts wird verschont, überall wird gewildert, ohne Rücksicht auf die Grenzen der Wildschutzgebiete und der Nationalparks.“ „ Wird denn nichts dagegen getan?“ „Doch schon, aber die Ranger sind schlecht bezahlt, es fehlt ihnen an der nötigsten Ausrüstung, sie haben zu wenig oder gar keine Fahrzeuge, die Strassen sind schlecht, von Funkverbindungen kann man nur träumen. Die Unterkünfte für die Wildhüter und ihre Familien sind ungenügend, die Versorgung ist oft nicht sichergestellt. Das Land ist arm, andere Sorgen plagen den jungen Staat.“

Aktuell Afrika

Tansania: Elfenbein von 500 Elefanten beschlagnahmt (englisch)

Beunruhigende Nachrichten aus Tansania: 1'041 beschlagnahmte Stosszähne zeigen, dass die Behörden die Elefantenwilderei nicht im Griff haben, wie sie kürzlich noch behaupteten.

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Ostafrikas Nomaden: Zukunft des unaufhörlichen Leidens

Unvorstellbar, was sich zurzeit in Ostafrika abspielt. Die Gründe für die "grösste Hungersnot seit 60 Jahren" sind vielfältig. Am schlimmsten betroffen sind zurzeit die von den Regierungen diskriminierten "Primitiven" – die Nomadenvölker.

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Nahrungsmittelkrise in Ostafrika

Berlin, 09.07.2011: In Ostafrika bleibt schon das zweite Jahr in Folge die Regenzeit aus. Die Dürre betrifft etwa 12 Millionen Menschen. Zentrum der Krise ist die Grenzregion von Somalia, Äthiopien und Kenia. Die Lebensgrundlagen der Bevölkerung dort sind vor allem Ackerbau und Viehzucht.

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Masern-Tote in Tansania

In Ostafrika fordern Masern erste Opfer. Die hoch ansteckende Infektionskrankheit breitet sich aus und erfordert individuelle Abwehrmassnahmen.

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Beunruhigende Entwicklung in der Masai Mara

In der Masai Mara in Kenia nimmt die Zahl der Tiere stark ab.

Das Naturschutzgebiet der Masai Mara in Kenia ist der nördliche Ausläufer der Serengeti. Obwohl die Masai Mara in Kenia und nicht in Tansania liegt, betrifft der Bericht auch die Serengeti, die beiden Reservate sind durch die Tierwanderungen stark miteinander verbunden.

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