Südwestlich gelegener, über die Strasse schwer zugänglicher und daher wenig besuchter Park, mit einer Fläche von rund einem Drittel der Serengeti. Ausser einem Rangerposten und zwei kleinen Zeltcamps existiert hier keine Infrastruktur - was auch den besonderen Reiz dieser Gegend ausmacht.
Eindrücklich ist die Trockenzeit, wo sich in den wenigen morastigen Wasserlöchern Hunderte von Flusspferden dicht gedrängt vor der Hitze schützen und dieses Refugium einvernehmlich mit den Krokodilen teilen.
Entlang dem ausgetrockneten Flusslauf und über die dürren Ebenen ziehen ununterbrochen Herden von Büffeln, Elefanten, Giraffen, Topis und Zebras, deren Staubwolken im Abendlicht eine mystische Stimmung verbreiten. Hier sind stundenlange Pirschfahrten in eindrücklicher Natur zu erleben, ohne je andere Touristen zu treffen. Nur die vielen Tsetse-Fliegen können einen ganz schön in Bewegung halten.