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Fairer unterwegs!

News

Fairer unterwegs!

Ruedi R. Suter

Menschenrechte – was haben wir Reisende mit diesen am Hut? Oft mehr als uns lieb ist.

Daran erinnert der Arbeitskreis Entwicklung und Tourismus (Akte) in Basel. Denn häufig leiden in den Urlaubsparadiesen die Einheimischen unter der Ferienindustrie.

Dass sie ihren angestammten Gebieten fernbleiben müssen, weil diese zu Nationalparks erklärt wurden, ist langsam bekannt. Es geht aber auch subtiler: Da dürfen Einheimische plötzlich nicht mehr an ihren angestammten Strand, von dem aus sie zu Fischertouren starten. Dort liegen jetzt Hotelgäste auf Privatgrund und lassen sich bräunen.

Rund um grosse Sehenswürdigkeiten verkaufen Kinder Taschentücher und Armbänder, anstatt in der Schule für ihre Zukunft zu lernen, während Sextouristen Minderjährigen nachstellen. Und der Bauer auf dem Feld neben dem Golfplatz oder dem Hotel hat plötzlich kein Grundwasser mehr zur Bewässerung seiner Felder. Denn das plätschert nun im Hotelpool vom künstlich angelegten Wasserfall. Und so weiter.

Damit wir vor unserer nächsten Reise wissen, wo Menschenrechtsverletzungen lauern und was wir als Reisende dagegen tun können, hat Akte-Mitarbeiterin Sara Winter Sayilir verschiedene Punkte zusammengestellt: Auf www.fairunterwegs.ch, dem Portal der Organisation, die sich immer noch gegen viele Widerstände für ein verantwortungsvolleres Reisen einsetzt. fss

© Foto by Gian Schachenmann:  Massai-Familie, Tansania