Tansania fasziniert mit seinen geographischen und zoologischen Superlativen
Die Vereinigte Rebublik Tansania (in Kisuaheli: Jamhuri ya Muungano wa Tanzania) erstreckt sich über eine Fläche von 945'087 Km². Davon sind 886'037 Km² Land und 59'050 Km² Wasser. Die Inseln Mafia, Pemba und Sansibar im Indischen Ozean gehören dazu.
Die Geographie des Landesinneren dominiert das Rift Valley, jener 30 Millionen Jahre alte Grabenbruch, der den afrikanischen Kontinent vom Toten Meer bis nach Mosambik in dramatischen Felsabbrüchen und Schluchten durchschneidet. Die aufbrechende Erdkruste hinterliess Seen wie den Lake Victoria, Lake Manyara und den Lake Tanganyika.
Der mit Schnee bedeckte Kilimanjaro erhebt sich mit 5’893 Meter über alle Berge Afrikas zum Dach des Kontinents. Im Ngorongoro-Krater, dem grössten Vulkankrater der Welt, leben zahlreiche Wildtierarten des Kontinents zusammen, während der Ruaha-Nationalpark Heimat zahlreicher Elefanten ist und der Mahale Mountain-Nationalpark Synonym für einen der ältesten Regenwälder. Feinsandige, von Palmen gesäumte Strände reichen an die Peripherie des Indischen Ozeans.
Die Freiheitsfackel (Uhuru Torch) gibt "den Verzweifelten Hoffnung, den Verletzten Würde, und jenen, die voller Hass sind, Frieden". Die wichtigsten Symbole von nationaler Bedeutung sind im Staatswappen ("Nembo") Tansanias vereinigt: Die Flagge ist das Kennzeichen des freien Tansania. Sie besteht aus fünf diagonalen Streifen, die das Land (grün), das Wasser (blau), die Menschen (schwarz) und den Reichtum an Rohstoffen (gold) symbolisieren. Mit Speer, Sichel und Axt wird die Nation aufgebaut und verteidigt. Die Stosszähne sind Sinnbild für die reichhaltige lebendige Natur des Landes. Das Nationaltier des Landes ist ausserdem die Giraffe. Ein Baumwoll- und ein Kaffeezweig stehen stellvertretend für die Landwirtschaft, das Rückgrad der Wirtschaft. Der Gipfel des Kilimanjaro ist der höchste Punkt Afrikas und Wahrzeichen Tansanias (The Land of Kilimanjaro). Ein Mann und eine Frau stehen für Freiheit (Uhuru) und Einheit (Umoja).
Beunruhigende Nachrichten aus Tansania: 1'041 beschlagnahmte Stosszähne zeigen, dass die Behörden die Elefantenwilderei nicht im Griff haben, wie sie kürzlich noch behaupteten.
Weiterlesen...Unvorstellbar, was sich zurzeit in Ostafrika abspielt. Die Gründe für die "grösste Hungersnot seit 60 Jahren" sind vielfältig. Am schlimmsten betroffen sind zurzeit die von den Regierungen diskriminierten "Primitiven" – die Nomadenvölker.
Weiterlesen...Berlin, 09.07.2011: In Ostafrika bleibt schon das zweite Jahr in Folge die Regenzeit aus. Die Dürre betrifft etwa 12 Millionen Menschen. Zentrum der Krise ist die Grenzregion von Somalia, Äthiopien und Kenia. Die Lebensgrundlagen der Bevölkerung dort sind vor allem Ackerbau und Viehzucht.
Weiterlesen...In Ostafrika fordern Masern erste Opfer. Die hoch ansteckende Infektionskrankheit breitet sich aus und erfordert individuelle Abwehrmassnahmen.
Weiterlesen...In der Masai Mara in Kenia nimmt die Zahl der Tiere stark ab.
Das Naturschutzgebiet der Masai Mara in Kenia ist der nördliche Ausläufer der Serengeti. Obwohl die Masai Mara in Kenia und nicht in Tansania liegt, betrifft der Bericht auch die Serengeti, die beiden Reservate sind durch die Tierwanderungen stark miteinander verbunden.
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