Tansanias Naturlandschaften sind atemberaubend und zählen zu den spektakulärsten der Welt
Obwohl in den (Kern-)Tropen gelegen, herrscht in Tansania aufgrund der Höhenlage ein gemässigtes Klima. Ausnahmen bilden der teilweise vergletscherte Kilimanjaro sowie das feucht-heiße Küstentiefland. Dort liegt auch Dar es Salaam, wo ganz andere Temperatur- und Regenverhältnisse herrschen als beispielsweise in Mwanza am Viktoriasee, der zweitgrössten Stadt Tansanias. Die Niederschläge sind während der Regenzeiten durch eine sehr hohe Variabilität gekennzeichnet, was die Bevölkerung, die zu über 80% von der Landwirtschaft lebt, immer wieder vor existentielle Probleme stellt. Die typische Vegetationsform ist die Trockensavanne, daneben kommen aber auch andere Savannenformen (Dornbusch-, Feuchtsavanne), Mangrovensümpfe (Küste) und vereinzelt Wald vor.
Kein anderes afrikanisches Land hat so viele Flächen als Naturschutzgebiete ausgewiesen wie Tansania. Es ist 25-mal grösser als die Schweiz und nimmt Trotz finanzieller Schwierigkeiten unentwegt enorme Anstrengungen zur Erhaltung seiner Natur- und Wildbestände. Es vergeht kaum ein Tag, an dem man nicht auf einem unserer Fernsehsender eine Reportage über die nahezu unberührte Savannenlandschaft Tansanias sehen kann.
Ausschlaggebend dafür war auch die vorausblickende Politik des ersten Präsidenten Tansanias, Julius K. Nyerere. «Mwalimu» (Lehrer), wie der hoch geachtete Vordenker noch immer genannt wird, erlag im Herbst 1999 einem Krebsleiden, doch gerade im Bereich des Natur- und Umweltschutzes hinterlässt er dem Land ein Vermächtnis von nachhaltiger Wirkung. Wegweisend dafür war natürlich auch das Engagement Professors Bernhard Grzimeks und seines Sohnes Michael, die als erste im deutschen Sprachraum für die Einzigartigkeit des Serengeti-Lebensraums warben und die Wanderungen der Huftiere kartierten.
Eine 'Safari' (Swahili: Reise) in die scheinbar endlosen und unberührten Savannen, in denen sich vermutlich mehr als 90% der bisherigen Menschheitsgeschichte abgespielt haben, wird für jeden Besucher zu einem unvergesslichen 'Ur-Erlebnis'. Die Serengeti ist die Urlandschaft der Menschheit und übt vielleicht deshalb eine so magische Anziehungskraft auf die Besucher aus aller Welt aus.
Zum Schluss sei das Wort einem Vertreter von TANAPA, der tansanischen Nationalparkverwaltung überlassen: „Wir zählen weiterhin auf eine kontinuierliche und fruchtbare Zusammenarbeit mit dem FSS, denn es ist unser erklärtes Ziel, die Schätze unserer Natur den uns nachfolgenden Generationen zu erhalten. Tansania soll auch in Zukunft der Welt als gutes Beispiel für Schutz und Pflege jenes unverdorbenen Kulturgutes dienen, an dem wir uns bis heute mit grosser Dankbarkeit erfreuen können".
Diese Botschaft hat sich unser Verein zu Herzen genommen. Sie ist uns Auftrag und Ansporn zugleich. Im Rahmen unserer Möglichkeiten setzen wir uns dafür ein, den Afrikanern und Afrikanerinnen bestmögliche Unterstützung in Form von direkter und angepasster Hilfe zu gewähren.
Beunruhigende Nachrichten aus Tansania: 1'041 beschlagnahmte Stosszähne zeigen, dass die Behörden die Elefantenwilderei nicht im Griff haben, wie sie kürzlich noch behaupteten.
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Weiterlesen...Sie und Ihre Verwandten und Bekannte sind herzlich eingeladen zur Generalversammlung 2012 mit Bild-Vorträgen zur Lage in Afrika.
Dienstag, 22. Mai 2011, 19.30 Uhr, Saal Rio Grande, Zoo Zürich.
Anlässlich der Versammlung hören Sie einen Vortrag:
„Ein Mann, eine Leidenschaft und seine r-evolutionären Buntbarsch-Beobachtungen.“
Der Schweizer Dr. h.c. Heinz Büscher-Hager erzählt über seine sensationellen Entdeckungen im Tanganyikasee.