Die ethnische Vielfalt Afrikas ist so gross wie jene der gesamten übrigen Welt
Allein in Tansania werden 132 verschiedene Sprachen gesprochen. Tansania zählt also zu den besonders heterogenen Staaten Afrikas. Die Amtssprachen sind Kisuaheli und Englisch.
Im Land des Kilimanjaro leben etwas über 39 Millionen Menschen. Mehr als 130 verschiedene Stammesgruppen weist die Ethnie der Bantus auf. Es ist ein Land, in dem es kaum rassistische Auseinandersetzungen gibt, wo Muslime, Christen und alle Andersgläubigen in gleichen Gemeinden leben, heiraten, sich in denselben politischen Parteien wieder finden. Und ihre Zusammengehörigkeit in einer gemeinsamen Sprache demonstrieren, in Kisuaheli, der lingua franca Ostafrikas.
Auf Sansibar leben zu 99% Muslime, während auf dem Festland 30% christlichen, 35% dem muslimischen und 35% autochthonen Religionen angehören. Um zu verhindern, dass die Religion in Tansania (wie in vielen Ländern Afrikas) zu einem Politikum wird, wurde bei Volkszählungen seit 1967 nicht mehr nach der Religionszugehörigkeit gefragt.
Das Wachstum der Ballungszentren, wie Dar es Salaam, Arusha oder Moshi, ist atemberaubend: Von 1988 (vorletzte Volkszählung) bis 2002 (letzte Volkszählung) hat sich die Einwohnerzahl vieler Städte verdoppelt. Arusha ist sogar um den Faktor 2,8 gewachsen.
Beunruhigende Nachrichten aus Tansania: 1'041 beschlagnahmte Stosszähne zeigen, dass die Behörden die Elefantenwilderei nicht im Griff haben, wie sie kürzlich noch behaupteten.
Weiterlesen...Unvorstellbar, was sich zurzeit in Ostafrika abspielt. Die Gründe für die "grösste Hungersnot seit 60 Jahren" sind vielfältig. Am schlimmsten betroffen sind zurzeit die von den Regierungen diskriminierten "Primitiven" – die Nomadenvölker.
Weiterlesen...Berlin, 09.07.2011: In Ostafrika bleibt schon das zweite Jahr in Folge die Regenzeit aus. Die Dürre betrifft etwa 12 Millionen Menschen. Zentrum der Krise ist die Grenzregion von Somalia, Äthiopien und Kenia. Die Lebensgrundlagen der Bevölkerung dort sind vor allem Ackerbau und Viehzucht.
Weiterlesen...In Ostafrika fordern Masern erste Opfer. Die hoch ansteckende Infektionskrankheit breitet sich aus und erfordert individuelle Abwehrmassnahmen.
Weiterlesen...In der Masai Mara in Kenia nimmt die Zahl der Tiere stark ab.
Das Naturschutzgebiet der Masai Mara in Kenia ist der nördliche Ausläufer der Serengeti. Obwohl die Masai Mara in Kenia und nicht in Tansania liegt, betrifft der Bericht auch die Serengeti, die beiden Reservate sind durch die Tierwanderungen stark miteinander verbunden.
Weiterlesen...Sie und Ihre Verwandten und Bekannte sind herzlich eingeladen zur Generalversammlung 2012 mit Bild-Vorträgen zur Lage in Afrika.
Dienstag, 22. Mai 2011, 19.30 Uhr, Saal Rio Grande, Zoo Zürich.
Anlässlich der Versammlung hören Sie einen Vortrag:
„Ein Mann, eine Leidenschaft und seine r-evolutionären Buntbarsch-Beobachtungen.“
Der Schweizer Dr. h.c. Heinz Büscher-Hager erzählt über seine sensationellen Entdeckungen im Tanganyikasee.