Tansanias geschriebene Geschichte ist vom Einfluss fremder Kulturen geprägt
Schon im 8. Jahrhundert n. Chr. gibt es an der Küste einen intensiven Handel arabischer und persischer Seefahrer. Das Mittelalter ist die Blütezeit der Swahilikultur in Ostafrika, die danach von der Dominanz der Portugiesen geprägt wird, bis diese wiederum von den Arabern verdrängt werden. Ab 1828 residieren die Sultane von Oman auf Sansibar. Im Landesinneren legen sie Stützpunkte an, v.a. für Sklaven und Elfenbein. Das 19. Jahrhundert ist vom Sklavenhandel, den Aktivitäten der ersten Missionare und Afrikaentdecker geprägt. 1884 gründet Carl Peters die Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft und 'erwirbt' Gebiete im Landesinneren. 1890 übernimmt die deutsche Regierung die Hoheitsrechte in Deutsch-Ostafrika. Die Inseln Unguja und Pemba werden britisches Protektorat (Helgoland-Sansibar-Vertrag). 1905 stößt die deutsche Kolonialverwaltung im Süden des Landes auf militärischen Widerstand (Maji-Maji-Aufstand), den vermutlich 100.000 Menschen mit dem Leben bezahlen. Nach dem 1. Weltkrieg fällt Deutsch-Ostafrika an Großbritannien, zuerst als Mandatsgebiet des Völkerbundes, dann, ab 1945, als Treuhandgebiet der Vereinten Nationen.
1954 wird die Tanganyika African National Union (TANU) unter der Leitung von Julius Nyerere gegründet. Aus dieser - von Anfang an transethnisch und transreligiös strukturierten - Union geht später die Chama Cha Mapinduzi (CCM) hervor, die bis heute regiert.
1961 erlangt Tanganyika die Unabhängigkeit. Sansibar folgt zwei Jahre später nach, allerdings zunächst unter der Vorherrschaft der Araber, der 1964 durch ein blutiges Massaker ein Ende bereitet wird. Der 26.04.1964 ist der Gründungstag der Vereinigten Republik Tansania. Schon ein Jahr später wird das Einparteiensystem errichtet. In der Arusha-Deklaration (1967) werden die Leitlinien der Politik formuliert (u.a. 'Ujamaa', 'villagization').
Beunruhigende Nachrichten aus Tansania: 1'041 beschlagnahmte Stosszähne zeigen, dass die Behörden die Elefantenwilderei nicht im Griff haben, wie sie kürzlich noch behaupteten.
Weiterlesen...Unvorstellbar, was sich zurzeit in Ostafrika abspielt. Die Gründe für die "grösste Hungersnot seit 60 Jahren" sind vielfältig. Am schlimmsten betroffen sind zurzeit die von den Regierungen diskriminierten "Primitiven" – die Nomadenvölker.
Weiterlesen...Berlin, 09.07.2011: In Ostafrika bleibt schon das zweite Jahr in Folge die Regenzeit aus. Die Dürre betrifft etwa 12 Millionen Menschen. Zentrum der Krise ist die Grenzregion von Somalia, Äthiopien und Kenia. Die Lebensgrundlagen der Bevölkerung dort sind vor allem Ackerbau und Viehzucht.
Weiterlesen...In Ostafrika fordern Masern erste Opfer. Die hoch ansteckende Infektionskrankheit breitet sich aus und erfordert individuelle Abwehrmassnahmen.
Weiterlesen...In der Masai Mara in Kenia nimmt die Zahl der Tiere stark ab.
Das Naturschutzgebiet der Masai Mara in Kenia ist der nördliche Ausläufer der Serengeti. Obwohl die Masai Mara in Kenia und nicht in Tansania liegt, betrifft der Bericht auch die Serengeti, die beiden Reservate sind durch die Tierwanderungen stark miteinander verbunden.
Weiterlesen...Sie und Ihre Verwandten und Bekannte sind herzlich eingeladen zur Generalversammlung 2012 mit Bild-Vorträgen zur Lage in Afrika.
Dienstag, 22. Mai 2011, 19.30 Uhr, Saal Rio Grande, Zoo Zürich.
Anlässlich der Versammlung hören Sie einen Vortrag:
„Ein Mann, eine Leidenschaft und seine r-evolutionären Buntbarsch-Beobachtungen.“
Der Schweizer Dr. h.c. Heinz Büscher-Hager erzählt über seine sensationellen Entdeckungen im Tanganyikasee.