
Grösse (Km²): 1'613
Ernennungsjahr: 1985
Höhe (M.ü.M): 780 - 2'462
Vegetation: Miombo-Waldgelände
Der Mahale-Nationalpark ist ein kleines Paradies am Tanganyika-See. Das tiefe Blau dieses riesigen, warmen Süsswassersees wechselt ins Ockergelb eines idyllischen Sandstrandes, bevor es in die schattigen Grüntöne des Bergwaldes übergeht. Ein Aufenthalt in diesem für Touristen nur über den Seeweg zugänglichen Park ist in wenigen, kleinen Camps möglich. Diese liegen übrigens rund 100 Kilometer von der Stelle entfernt, wo der schillernde Journalist und Landbesetzer Stanley auf einen verschollen geglaubten Afrikaforscher stiess und gesagt haben soll: "Doctor Livingstone, I presume?" In dieser zerklüfteten, von Bächen durchzogenen und steilen Bergregion also zeigen sich keine Elefanten, Hippos, Löwen oder Gnuherden - dafür aber Menschenaffen.
Erklärtes Ziel der täglichen, mehrstündigen Wanderungen in die von dichtem Urwald bewachsenen Mahale Mountains ist das Auffinden von Schimpansen, die in grösseren oder kleineren Sippen durch die Wälder streifen. Dank erfahrenen, einheimischen Führern und dem weithin hörbaren Kreischen der Menschenaffen können diese auch meistens angetroffen werden - immer begleitet von japanischen Schimpansenforschern, welche diese Tiere im Laufe der letzten 40 Jahre an die Menschen gewöhnt haben.
Beunruhigende Nachrichten aus Tansania: 1'041 beschlagnahmte Stosszähne zeigen, dass die Behörden die Elefantenwilderei nicht im Griff haben, wie sie kürzlich noch behaupteten.
Weiterlesen...Unvorstellbar, was sich zurzeit in Ostafrika abspielt. Die Gründe für die "grösste Hungersnot seit 60 Jahren" sind vielfältig. Am schlimmsten betroffen sind zurzeit die von den Regierungen diskriminierten "Primitiven" – die Nomadenvölker.
Weiterlesen...Berlin, 09.07.2011: In Ostafrika bleibt schon das zweite Jahr in Folge die Regenzeit aus. Die Dürre betrifft etwa 12 Millionen Menschen. Zentrum der Krise ist die Grenzregion von Somalia, Äthiopien und Kenia. Die Lebensgrundlagen der Bevölkerung dort sind vor allem Ackerbau und Viehzucht.
Weiterlesen...In Ostafrika fordern Masern erste Opfer. Die hoch ansteckende Infektionskrankheit breitet sich aus und erfordert individuelle Abwehrmassnahmen.
Weiterlesen...In der Masai Mara in Kenia nimmt die Zahl der Tiere stark ab.
Das Naturschutzgebiet der Masai Mara in Kenia ist der nördliche Ausläufer der Serengeti. Obwohl die Masai Mara in Kenia und nicht in Tansania liegt, betrifft der Bericht auch die Serengeti, die beiden Reservate sind durch die Tierwanderungen stark miteinander verbunden.
Weiterlesen...Sie und Ihre Verwandten und Bekannte sind herzlich eingeladen zur Generalversammlung 2012 mit Bild-Vorträgen zur Lage in Afrika.
Dienstag, 22. Mai 2011, 19.30 Uhr, Saal Rio Grande, Zoo Zürich.
Anlässlich der Versammlung hören Sie einen Vortrag:
„Ein Mann, eine Leidenschaft und seine r-evolutionären Buntbarsch-Beobachtungen.“
Der Schweizer Dr. h.c. Heinz Büscher-Hager erzählt über seine sensationellen Entdeckungen im Tanganyikasee.