
Grösse (Km²): 2'600
Ernennungsjahr: 2008
Höhe (M.ü.M): 630 - 1'630
Vegetation: Trockensavanne, hügeliges Buschland
Das verloren geglaubte Mkomazi-Schutzgebiet dient im Nordosten als Pufferzone zum kenianischen Tsavo East-Nationalparks und zieht sich im Südwesten entlang der Pare-Berge bis hin zur Massai-Steppe. Im Südosten wird es durch den Umba-Fluss und die Usambara-Berge begrenzt. Zusammen mit dem Umbariver-Wildschutzgebiet wurde Mkomazi im Jahre 2008 zum Nationalpark ernannt und bildet ein bedeutungsvolles und grossräumiges Ökosystem.
Die beiden Bergketten als Hintergrundkulisse und die sich abwechselnden Baumsavannen und offenen Ebenen sorgen für eine imposante Landschaft. Seit der Ergreifung verschiedener Schutzmassnahmen – auch mit grosser Unterstützung des FSS – hat sich die Tierwelt in diesem leer gewilderten Gebiet allmählich wieder erholt: Neben einer Vielzahl von Grosstieren und über 400 Vogelarten sind hier die letzten Herden der eleganten Giraffengazelle (Gerenuk) anzutreffen.
Heute stellt Mkomazi eine einmalige Erfolgsgeschichte dar: Unter schwierigsten Bedingungen wurde ein professionell geschützter, rund um die Uhr überwachter Lebensraum für die vom Aussterben bedrohten Tierarten Schwarzes Nashorn und Afrikanischer Wildhund geschaffen. 1998 wurde der Engländer Tony Fitzjohn von der tansanischen Regierung mit diesem Projekt betraut. Ihm gelang darauf, ebenfalls mit Hilfe des FSS, in wenigen Jahren ein international anerkanntes Aufzuchts- und Wiederansiedlungsprogramm zu realisieren.
Unser Tipp: Der Mkomazi liegt abseits der grossen Touristenströme – ein Besuch lohnt sich jedenfalls!
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