
Grösse (Km²): 457
Ernennungsjahr: 1977
Höhe (M.ü.M): 1'130
Vegetation: Immergrüne Wälder
Die Insel Rubondo liegt in der südwestlichen Ecke des sich zwischen Tansania, Uganda und Kenia ausbreitenden Victoriasees, des zweitgrössten Binnengewässers der Erde. Einsame Sandstrände schmiegen sich an kaum berührte Wälder, in denen der gefleckte Buschbock sich flink und leise einen Weg durch das Labyrinth aus Tamarinden, wilden Palmen und pfahlwurzelumrankten Wildfeigenbäumen sucht. Die zottelige, am Wasser lebende Sitatunga, andernorts die scheueste aller Antilopen, kann hier bemerkenswert einfach beobachtet werden – nicht nur in ihrem typischen Lebensraum, den Papyrussümpfen, sondern auch im Inneren des Waldes.
Vögel sind allgegenwärtig. Schwärme von afrikanischen Graupapageien, die auf der Insel ausgesetzt wurden, nachdem man sie bei illegalen Exporteuren beschlagnahmt hatte, veranstalten ein komisch unharmonisches Gekreisch, während sie wild zwischen den Bäumen hin und her flattern. Das strahlende Himmelblau eines tief im Schilf sitzenden Zwerghaubenfischers misst sich mit dem schillernden wallenden Schwanz eines Paradiesschnäppers, der durch den Wald am Seeufer schiesst. Reiher, Störche und Löffler brüten zahlreich in den sumpfigen Uferzonen. Zu ihnen gesellen sich jedes Jahr Tausende von eurasischen Zugvögeln. Im Wald wachsen wilder Jasmin und 40 verschiedene Orchideenarten.
Einheimische Säugetiere - Flusspferde, Grüne Meerkatzen, Ginsterkatzen und Mangusten - teilen ihren geschützten Lebensraum mit angesiedelten Arten wie Schimpansen, schwarz-weissen Colobus-Affen, Elefanten und Giraffen, die alle aus Rubondos Abgeschiedenheit Nutzen ziehen.
Beunruhigende Nachrichten aus Tansania: 1'041 beschlagnahmte Stosszähne zeigen, dass die Behörden die Elefantenwilderei nicht im Griff haben, wie sie kürzlich noch behaupteten.
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Das Naturschutzgebiet der Masai Mara in Kenia ist der nördliche Ausläufer der Serengeti. Obwohl die Masai Mara in Kenia und nicht in Tansania liegt, betrifft der Bericht auch die Serengeti, die beiden Reservate sind durch die Tierwanderungen stark miteinander verbunden.
Weiterlesen...Sie und Ihre Verwandten und Bekannte sind herzlich eingeladen zur Generalversammlung 2012 mit Bild-Vorträgen zur Lage in Afrika.
Dienstag, 22. Mai 2011, 19.30 Uhr, Saal Rio Grande, Zoo Zürich.
Anlässlich der Versammlung hören Sie einen Vortrag:
„Ein Mann, eine Leidenschaft und seine r-evolutionären Buntbarsch-Beobachtungen.“
Der Schweizer Dr. h.c. Heinz Büscher-Hager erzählt über seine sensationellen Entdeckungen im Tanganyikasee.