Grösse (Km²): 1100
Ernennungsjahr: 2002
Höhe (M.ü.M): 0 - 50
Vegetation: Buschsavanne; Grasland
Der Saadani-Nationalpark liegt am Indischen Ozean zwischen den Städten Dar-es-Salaam und Tanga, gleich gegenüber Sansibar. Im heissen und flachen Saadani treffen sich zumeist dichter Busch aus Borassuspalmen, Akazien und Mangroven mit einsamen Sandstränden und dem Meer. Das Gebiet wurde früher von Sklavenjägern und bis in jüngster Zeit von Elefantenwilderern genutzt, die das Elfenbein hier verbuddelten und später auf Schiffen ausser Landes schmuggelten. Vom gleichnamigen Dorf Saadani machten sich einst die Afrikaforscher Burton und Speke ins Landesinnere auf.
Im schwer zugänglichen und einst sehr wildreichen Saadani dürfte die Wilderei nach der Beförderung des einstigen Wildschutzreservats zum Nationalpark (2002) besser unter Kontrolle sein. "Auf Bootsausflügen auf dem von Mangroven gesäumten Wami-Fluss ist die Wahrscheinlichkeit gross, Flusspferde, Krokodile und eine Auswahl von Meeres- und Flussvögeln zu sehen, unter ihnen den Mangroven-Eisvogel und den Kleinen Flamingo, während die Strände eine der letzten grossen Brutstätten auf Tansanias Festland für brütende Suppenschildkröten sind", heisst es schwärmerisch auf der Homepage der tansanischen Nationalparkbehörde. Aber bitte: Verzichten Sie auf den Genuss von echter Schildkrötensuppe. Suppenschildkröten (Chelonia mydas) sind heute geschützt.
Beunruhigende Nachrichten aus Tansania: 1'041 beschlagnahmte Stosszähne zeigen, dass die Behörden die Elefantenwilderei nicht im Griff haben, wie sie kürzlich noch behaupteten.
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Weiterlesen...Sie und Ihre Verwandten und Bekannte sind herzlich eingeladen zur Generalversammlung 2012 mit Bild-Vorträgen zur Lage in Afrika.
Dienstag, 22. Mai 2011, 19.30 Uhr, Saal Rio Grande, Zoo Zürich.
Anlässlich der Versammlung hören Sie einen Vortrag:
„Ein Mann, eine Leidenschaft und seine r-evolutionären Buntbarsch-Beobachtungen.“
Der Schweizer Dr. h.c. Heinz Büscher-Hager erzählt über seine sensationellen Entdeckungen im Tanganyikasee.