• An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow

The Great Migration

"So sah es auch in Europa aus"

Die Szene ist von einer urweltlichen Wucht: Tausende und Abertausende von Weissschwanzgnus, die im Gänsemarsch oder im wilden Galopp den Regen folgen und übers weite Steppenland der Serengeti ziehen, rhythmische Muh-Laute ausstossen, mit ihren Hufen Staubwolken aufwirbeln oder äsen, wo nach einem ersten Wolkenbruch plötzlich die zarten Gräser aus dem Boden spriessen. Wildtiere soweit das Auge reicht. Unzählige Gnus, aber auch viele Zebras zeigen, dass hier die "Grosse Migration" durch die Savannen und Graslandschaften des Serengeti-Ökosystems im Gange ist. Sie wurde von Bernhard Grzimek und Sohn Michael erforscht. Die Beiden wiesen auch nach, dass die weltweit einmaligen Wildherden ihre Wanderungen weit über den Serengeti-Nationalpark hinaus machen.

Vom Dezember bis zum Juli grasen die auf rund 1,5 Millionen geschätzten Weissschwanzgnus während der Regenzeit in den Gegenden im und um den Ngorongoro-Krater. Hier, wo es genügend Nährstoffe gibt, gebären sie auch ihre Kälber. Ab Juni, wenn die Ebenen austrocknen, macht sich ein Grossteil der Herden weiter nach Westen Richtung Viktoriasee auf. Schliesslich ziehen sie nach Norden zum kenianischen Maasai Mara und im Dezember, immer den Regen nach, zurück in die Serengeti und das Ngorongoro-Gebiet. "So geht das immer weiter", schreiben die Grzimeks, "die schwarz gebrannten Steppen saugen sich voll Wasser und werden allmählich grün. Dann setzen sich die Armeen der Tiere in Bewegung."

Wo die Herden durchkommen, erleben die Fleischfresser satte Zeiten. Löwen, Hyänen, Geparden, Schakale, Leoparden und Geier können sich dann relativ mühelos verpflegen. Grzimek sinnierte anno 1957 über das grossartige Tierschauspiel: "Wer die grossen Herden marschieren sieht, wird andächtig. So wie hier in dem verlorenen Erdenwinkel der Serengeti sah es vor hundert Jahren noch auf allen weiten Steppen Afrikas aus. (...) So sah es früher auch einmal in Europa aus. Kein Buch, keine Vorstellungskraft kann das beschreiben. So gewaltig herrschte einst das Leben auf dieser Erde, ehe der Mensch fruchtbar wurde, sich mehrte und sie 'sich untertan machte'. Wer in künftigen Jahrzehnten erfahren will, wie herrlich die Welt einst war, ehe Gott sie unserem Schutz und unserer Einsicht anvertraute, der muss nach der Serengeti fliegen und dort zuschauen, wie die grossen Herden wandern. Wenn sie in einigen Jahrzehnten noch wandern ...

Heute, anfangs 2011, wandern sie immer noch. Und morgen vielleicht auch noch, sollten die Pläne der tansanischen Regierung beerdigt werden, durch die Serengeti eine Handelsstrasse zu treiben.

Aktuell Afrika

Tansania: Elfenbein von 500 Elefanten beschlagnahmt (englisch)

Beunruhigende Nachrichten aus Tansania: 1'041 beschlagnahmte Stosszähne zeigen, dass die Behörden die Elefantenwilderei nicht im Griff haben, wie sie kürzlich noch behaupteten.

Weiterlesen...

Ostafrikas Nomaden: Zukunft des unaufhörlichen Leidens

Unvorstellbar, was sich zurzeit in Ostafrika abspielt. Die Gründe für die "grösste Hungersnot seit 60 Jahren" sind vielfältig. Am schlimmsten betroffen sind zurzeit die von den Regierungen diskriminierten "Primitiven" – die Nomadenvölker.

Weiterlesen...

Nahrungsmittelkrise in Ostafrika

Berlin, 09.07.2011: In Ostafrika bleibt schon das zweite Jahr in Folge die Regenzeit aus. Die Dürre betrifft etwa 12 Millionen Menschen. Zentrum der Krise ist die Grenzregion von Somalia, Äthiopien und Kenia. Die Lebensgrundlagen der Bevölkerung dort sind vor allem Ackerbau und Viehzucht.

Weiterlesen...

Masern-Tote in Tansania

In Ostafrika fordern Masern erste Opfer. Die hoch ansteckende Infektionskrankheit breitet sich aus und erfordert individuelle Abwehrmassnahmen.

Weiterlesen...

Beunruhigende Entwicklung in der Masai Mara

In der Masai Mara in Kenia nimmt die Zahl der Tiere stark ab.

Das Naturschutzgebiet der Masai Mara in Kenia ist der nördliche Ausläufer der Serengeti. Obwohl die Masai Mara in Kenia und nicht in Tansania liegt, betrifft der Bericht auch die Serengeti, die beiden Reservate sind durch die Tierwanderungen stark miteinander verbunden.

Weiterlesen...

Termine

Einladung: FSS - Generalversammlung 2012, 22. Mai 2012

Sie und Ihre Verwandten und Bekannte sind herzlich eingeladen zur Generalversammlung 2012 mit Bild-Vorträgen zur Lage in Afrika.

Dienstag, 22. Mai 2011, 19.30 Uhr, Saal Rio Grande, Zoo Zürich.

Anlässlich der Versammlung hören Sie einen Vortrag:

„Ein Mann, eine Leidenschaft und seine r-evolutionären Buntbarsch-Beobachtungen.“

Der Schweizer Dr. h.c. Heinz Büscher-Hager erzählt über seine sensationellen Entdeckungen im Tanganyikasee.