
Berlin, 09.07.2011: In Ostafrika bleibt schon das zweite Jahr in Folge die Regenzeit aus. Die Dürre betrifft etwa 12 Millionen Menschen. Zentrum der Krise ist die Grenzregion von Somalia, Äthiopien und Kenia. Die Lebensgrundlagen der Bevölkerung dort sind vor allem Ackerbau und Viehzucht.
Aufgrund der Dürre drohen gravierende Ernteverluste und es sind bereits Tausende von Ziegen, Schafen, Kamelen und Rindern verendet. Auf den lokalen Märkten werden Rekordpreise für Grundnahrungsmittel wie Mais und Hirse bezahlt. Millionen von Menschen in der Region drohen Hunger und Unterernährung.
Oxfam unterstützt bereits eine Million Menschen in Somalia, Äthiopien und Kenia mit Nahrungsmittelhilfe, Ernährungszentren, der Bereitstellung vonTrinkwasser und Hygienemaßnahmen, sowie tierärztlichen Maßnahmen/Impfungen für das Vieh. Oxfams Ziel ist es, diese Programme auf mindestens drei Millionen Betroffene auszuweiten.
"Die Zahlen aus der Dürre-Region sind alarmierend; in einigen Gebieten liegen die Werte inzwischen deutlich über der Grenze zur akuten Hungerkrise. In der Turkana-Region in Nordkenia leiden derzeit 37,4 Prozent der Bevölkerung an Unterernährung - ab 15 Prozent spricht man von einer akuten Hungerkrise", sagt Oxfam-Geschäftsführer Paul Bendix.
Zudem weisen sehr viele Flüchtlinge aus Somalia, die in den Auffanglagern in den Nachbarländern eintreffen, Anzeichen chronischer oder akuter Unterernährung auf. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind fast die Hälfte aller Kinder unterernährt, die aus Somalia in den Flüchtlingslagern im Süden Äthiopiens ankommen. Ähnliches berichten Oxfam-Partner aus Ernährungszentren in der somalischen Hauptstadt Mogadischu.
Quelle: www.oxfam.de/ostafrika
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Dienstag, 22. Mai 2011, 19.30 Uhr, Saal Rio Grande, Zoo Zürich.
Anlässlich der Versammlung hören Sie einen Vortrag:
„Ein Mann, eine Leidenschaft und seine r-evolutionären Buntbarsch-Beobachtungen.“
Der Schweizer Dr. h.c. Heinz Büscher-Hager erzählt über seine sensationellen Entdeckungen im Tanganyikasee.