Ein weitsichtiger Umweltschützer
Bernhard Grzimek (1909 - 1987) gilt als der wegweisende Stratege zur Rettung des wildreichen Serengeti-Ökosystems. Der deutsche Tierarzt, Direktor des Zoo Frankfurt und Tierforscher machte die Welt mit seinem Buch und dem Oscar-gekrönten Dokumentarfilm "Serengeti darf nicht sterben" auf die Gefährdung des Naturparadieses durch Wilderei und Bevölkerungsdruck aufmerksam.
Er sensibilisierte den ersten Präsidenten Tansanias, Julius Nyerere, für die Erhaltung der tansanischen Naturschätze – und er stand Pate bei der Gründung des Vereins Freunde der Serengeti Schweiz (FSS) anno 1984.

Als Ehrenpräsident half Professor Grzimek, auch Autor zahlreicher Bücher und der Kultsendung "Ein Platz für Tiere", dem FSS bei der Realisierung der ersten Schutzprojekte. "Bernhard wollte Lebensräume für Tiere erhalten und in die nächste Generation retten", erinnert sich der für die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) in Afrika tätige Schweizer Markus Borner an seinen Lehrvater. Dieser verlor seinen Sohn und Mitarbeiter Michael (Bild, links) 1959 bei einem Flugzeugabsturz im Ngorongoro-Krater. Bernhard Grzimek, der weitsichtige Warner vor den irreversiblen Folgen der menschlichen Bevölkerungszunahme und des galoppierenden Artenschwunds, starb 1987 in Frankfurt während einer Zirkusvorführung mit Tigern 78-jährig an einem plötzlichem Herzversagen.
Beunruhigende Nachrichten aus Tansania: 1'041 beschlagnahmte Stosszähne zeigen, dass die Behörden die Elefantenwilderei nicht im Griff haben, wie sie kürzlich noch behaupteten.
Weiterlesen...Unvorstellbar, was sich zurzeit in Ostafrika abspielt. Die Gründe für die "grösste Hungersnot seit 60 Jahren" sind vielfältig. Am schlimmsten betroffen sind zurzeit die von den Regierungen diskriminierten "Primitiven" – die Nomadenvölker.
Weiterlesen...Berlin, 09.07.2011: In Ostafrika bleibt schon das zweite Jahr in Folge die Regenzeit aus. Die Dürre betrifft etwa 12 Millionen Menschen. Zentrum der Krise ist die Grenzregion von Somalia, Äthiopien und Kenia. Die Lebensgrundlagen der Bevölkerung dort sind vor allem Ackerbau und Viehzucht.
Weiterlesen...In Ostafrika fordern Masern erste Opfer. Die hoch ansteckende Infektionskrankheit breitet sich aus und erfordert individuelle Abwehrmassnahmen.
Weiterlesen...In der Masai Mara in Kenia nimmt die Zahl der Tiere stark ab.
Das Naturschutzgebiet der Masai Mara in Kenia ist der nördliche Ausläufer der Serengeti. Obwohl die Masai Mara in Kenia und nicht in Tansania liegt, betrifft der Bericht auch die Serengeti, die beiden Reservate sind durch die Tierwanderungen stark miteinander verbunden.
Weiterlesen...Sie und Ihre Verwandten und Bekannte sind herzlich eingeladen zur Generalversammlung 2012 mit Bild-Vorträgen zur Lage in Afrika.
Dienstag, 22. Mai 2011, 19.30 Uhr, Saal Rio Grande, Zoo Zürich.
Anlässlich der Versammlung hören Sie einen Vortrag:
„Ein Mann, eine Leidenschaft und seine r-evolutionären Buntbarsch-Beobachtungen.“
Der Schweizer Dr. h.c. Heinz Büscher-Hager erzählt über seine sensationellen Entdeckungen im Tanganyikasee.