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Indigene Notwehr

News

Indigene Notwehr

Ruedi R. Suter

Wenn sie ihre Tier- und Umwelt vor Zerstörung und Raubbau schützen oder ihre Landrechte einfordern, bringen sich Angehörige von Ur-Einwohnergemeinschaften in Lebensgefahr.

So erinnerte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an den Widerstand indigener NaturschützerInnen. Dies am 9. August 2015, dem Internationalen Tages der indigenen Völker.

«In etlichen Ländern werden unbequeme Stimmen schnell durch feige Morde zum Verstummen gebracht. Oder sie sind unerträglichen Schikanen wie willkürlicher Inhaftierung, langjährigen Gefängnisstrafen, Misshandlung und Folter oder empfindlicher Einschränkung ihrer Bewegungs- und Meinungsfreiheit ausgesetzt», berichtete GfbV-Menschenrechtlerin Yvonne Bangert.

Angehörige indigener Völker wie die Hadzabe in Tansania, die Pygmäen im Kongobecken oder die San im südlichen Afrika sind zu besonders entschlossenen Umwelt- und Klimaschützern geworden. Grund: Sie alle sind auf eine intakte Natur angewiesen, die sie schonend bewirtschaften können und die zusammen mit den Wildtieren Teil ihrer Existenz und Kultur sind. fss

Amazonas-Indianerführer Davi Kopenawa Yanomami | © Foto by Ruedi Suter:

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