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FSS begeht 35. Geburtstag mit Wahlen und Warnungen

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FSS begeht 35. Geburtstag mit Wahlen und Warnungen

Ruedi R. Suter

Seine 35. Jahresversammlung hielt der Verein Freunde der Serengeti Schweiz (FSS) am 27. April in Zürich ab. Neu in den Vorstand wurden Karin und Erich Tschannen gewählt.

Kassier Robert Bickel, der sich als Pensionär neuen Aufgaben widmen will, übergab sein Amt an Barbara Trentini. In einer Gedenkminute wurde an den verstorbenen FSS-Mitgründer und langjährigen Afrika-Delegierten David Rechsteiner gedacht.

Zürich, 27. April 2019 – FSS-Präsident Adrian Schläpfer hielt mit einer Bildpräsentation Rückschau auf 2018. Tenor: Erfolge und Probleme halten sich die Waage, bedingt durch ein stets schwieriger werdendes Umfeld vorab in Tansania. Der FSS aber sei gut gerüstet, nicht zuletzt dank seiner engagierten Mitglieder und der Donatorinnen und Donatoren.

«Afrikas Wildtiere am Ende?»

So stand es provokativ in der Einladung zum Vortrag von Artenschützer Karl Ammann. Der investigative Filmer und Wirtschaftsfachmann beantwortete die Frage vor gegen 100 ZuhörerInnen mit Bedacht.

An allen Fronten werde dem Wild zugesetzt. Gegen Wilderei und illegaler Wildtierhandel würden die meisten Regierungsstellen und Artenschutzorganisationen vorab aus wirtschaftlichen Interessen zu wenig konsequent vorgehen. Auch die Medien würden den Ernst der Lage zu wenig erfassen und stattdessen hauptsächlich Wohlfühlgeschichten über Tiere und Wildnis publizieren.

Hier anzusetzen sei dringend, ansonsten die ultimativ letzte Chance zur Bewahrung der Wildtiere vertan sei, warnte Ammann in seinem erschütternden Vortrag zur masslosen Ausbeutung und Vermarktung der Fauna in Afrika und Asien.

Titelbild: Filmer Karl Ammann und FSS-Präsident Adrian Schläpfer | © Foto by R.Suter