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Termine

Afrikas Wildtiere am Ende? – Vortrag von Karl Ammann

Ruedi R. Suter

Am Satelliten-Telefon: Karl Ammann in Kameruns östlichen Urwäldern am Shanga-Fluss |  © Foto by Ruedi Suter

Am Satelliten-Telefon: Karl Ammann in Kameruns östlichen Urwäldern am Shanga-Fluss | © Foto by Ruedi Suter

Afrikas Wildtiere am Ende? Die Frage tönt dramatisch. Ihr Hintergrund ist es aber auch, und das Thema beschäftigt die Kenner und Kennerinnen der afrikanischen Fauna schon lange. So auch den Schweizer Karl Ammann, der sich als Ökonom, investigativer Journalist und Tierfilmer mit den täglichen Angriffen auf die Artenvielfalt konfrontiert sieht.

Er lebt seit Jahrzehnten in Kenia, bereiste den ganzen Kontinent, riskierte mehrfach sein Leben, fotografierte, filmte und informierte die Weltöffentlichkeit. Sein Buch «Consuming Nature» (Das Konsumieren der Natur) ist eines der aufrüttelndsten Werke des Umweltschutzes.

Karl Ammann thematisierte unter anderem das Bushmeat-Problem erstmals breitflächig in Europa und folgte später den illegalen Tierhändlern nach Asien. Seine teils erschütternden Reportagen wurden ausgezeichnet – eine kleine Kompensation für das latente Gefühl, gegen die Riesengeschäfte namens Wilderei und illegaler Wildtierhandel machtlos zu sein.

«Die alarmierende Realität im Busch muss endlich ernst genommen werden!»

Ammann, der als unabhängiger Einzelkämpfer kein Blatt vor den Mund nehmen muss, ist aber der Überzeugung, die Regierungen und Zivilgesellschaften könnten die fortschreitende Vernichtung der Artenvielfalt mit der notwendigen Entschlossenheit stoppen und so wenigstens einige der letzten Wildtieren dieser Erde in die Zukunft retten.

Die wichtigste Voraussetzung wäre ein sofortiges Ende der Ignoranz und Schönfärberei von Regierungsstellen, Konzernen, Artenschutzinstitutionen und Persönlichkeiten jeder politischen Couleur, welche die desolate Situation der Wildtiere einfach verdrängten.

«Die alarmierende Realität im Busch muss endlich ernst genommen werden!», fordert der streitbare Schweizer.

Karl Ammann zeigt am 27. April 2019 ab 18.30 Uhr im Zoo-Restaurant Zürich mit seinem Bild-Vortrag, was alles verspielt wird und was noch zu retten wäre. Nicht nur in Afrika, auch in Asien, wohin die meisten Wildtiere illegal geschafft werden.

Die Generalversammlung des Vereins Freunde der Serengeti Schweiz (FSS) ist vorher, ab 16.30 Uhr .

Reservieren Sie bitte das Datum – und denken Sie daran, dass auch Freunde und Freundinnen, Bekannte und Verwandte herzlich eingeladen sind. Besten Dank - und bis auf bald!

Der FSS-Vorstand

Nachforschungen in Kamerun: Karl Ammann will wissen, was mit dem gewilderten Stosszahn geschieht |  © Foto by Ruedi Suter

Nachforschungen in Kamerun: Karl Ammann will wissen, was mit dem gewilderten Stosszahn geschieht | © Foto by Ruedi Suter

Einladung zum «Wisent-Event» vom 22. September im Dählhölzli

Ruedi R. Suter

Der Wisent: Bedroht wie das Nashorn. |  © Foto by Michael Gäbler, Wikipedia

Der Wisent: Bedroht wie das Nashorn. | © Foto by Michael Gäbler, Wikipedia

Einst wurde der Europäische Bison, der Wisent, fast ausgerottet. Warum er doch noch nicht ausgestorben ist und wie seine Zukunft aussehen könnte, darüber berichtet an unserem FSS-Herbst-Event im Tierpark Dählhölzli bei Bern Kurator Dr. Marc Rosset in seinem Referat.
Der FSS-Vorstand hat dieses Datum mit diesem Thema nicht zufällig gewählt.

Denn der 22. September ist auch der Welttag des Nashorns,
dem ebenfalls die Ausrottung durch den Menschen droht. 

THEMA DES VORTRAGS

Die Wisente - gejagt, gerettet,
gepflegt + geschützt

Der ohne Zweifel spannende Anlass mit Parkführung beginnt um 13.15 Uhr beim Haupteingang des Tierparks Dählhölzli mit einer Begrüssung durch FSS-Präsident Adrian Schläpfer und dauert bis etwa 16 Uhr. Achtung: Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt! Anmeldung bei Karin Tschannen (karin.tschannen@serengeti.ch). Unkostenbeitrag (CHF 30.- Mitglieder | CHF 40.- Nichtmitglieder). Mehr erfahren Sie auf der hier unten stehenden Einladung.

Zoo-Wisent 22.09.2018-1.jpg
Zoo-Anlass vom 22.09.2018 Einladung-2.jpg