Warnungen an der FSS-Budgetversammlung vom 15. November 2011 in Zürich
Das Abschlachten von Elefanten in Tansania hat stark zugenommen und auch die wenigen Nashörner sind bedroht. Ein verstärktes Engagement gegen die Wilderei sei unumgänglich. Dies erklärte FSS-Präsident Bernhard Arnet an der Budgetversammlung der Freunde der Serengeti Schweiz (FSS) vom 15. November 2011 im Restaurant des Zoo Zürich.
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Die bestehende Piste durch die Nordserengeti soll nun doch nicht zu einer breiten Handelsstrasse ausgebaut werden.
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Afrikas Naturschönheiten, seine Wildtiere und seine Pflanzen sind Teil unseres Welterbes. Und sie sind Teil der Seele und Kultur aller Afrikanerinnen und Afrikaner. Diesen Reichtum helfen wir, auch im Interesse der indigenen Völker, zu verteidigen und zu erhalten.
Der Verein "Freunde der Serengeti Schweiz" (FSS) wurde 1984, mit David und Lilian Rechsteiner als die treibenden Kräfte, ins Leben gerufen. Dies mit Unterstützung des berühmten Naturschützers Professor Dr. Bernhard Grzimek.
Der FSS zählt heute über 1'200 engagierte Mitglieder. Er ist Träger des "Certificate of Merit" – ein Dank der tansanischen Regierung an den Verein für seine partnerschaftliche und nachhaltige Arbeit zum Schutz der afrikanischen Naturreichtümer. Seit 2006 ist der Verein auch im Besitz des Schweizer ZEWO-Gütesiegels.
Unser Wirken in Afrika

Wir arbeiten zurzeit vor allem in Tansania. Wir unterstützen zum Beispiel die RangerInnen in den Nationalparks Serengeti und Tarangire bei ihrem täglichen Einsatz für die Wildtiere – materiell, finanziell und ideell.
Weitere Projekte umfassen Infrastrukturhilfe, Schulausflüge in die Nationalparks zur Förderung des Naturverständnisses, Stipendien für Wildhüterinnen und Wildhüter, Fahrzeug- und Ausrüstungslieferungen, Wissensvermittlung, Feldstudien und die Zusammenarbeit mit derindigenen oder zugezogenen Bevölkerung im Umfeld der Nationalparks.
Der FSS kann dabei auch auf Schweizer Partnerinnen und Partner vor Ort zählen, die seit Jahrzehnten in Tansania leben und hervorragende Landeskenntnisse und Kontakte haben. Unser Motto:
"Geht's den Menschen gut, geht es den Wildtieren besser!"
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Beunruhigende Nachrichten aus Tansania: 1'041 beschlagnahmte Stosszähne zeigen, dass die Behörden die Elefantenwilderei nicht im Griff haben, wie sie kürzlich noch behaupteten.
Weiterlesen...Unvorstellbar, was sich zurzeit in Ostafrika abspielt. Die Gründe für die "grösste Hungersnot seit 60 Jahren" sind vielfältig. Am schlimmsten betroffen sind zurzeit die von den Regierungen diskriminierten "Primitiven" – die Nomadenvölker.
Weiterlesen...Berlin, 09.07.2011: In Ostafrika bleibt schon das zweite Jahr in Folge die Regenzeit aus. Die Dürre betrifft etwa 12 Millionen Menschen. Zentrum der Krise ist die Grenzregion von Somalia, Äthiopien und Kenia. Die Lebensgrundlagen der Bevölkerung dort sind vor allem Ackerbau und Viehzucht.
Weiterlesen...In Ostafrika fordern Masern erste Opfer. Die hoch ansteckende Infektionskrankheit breitet sich aus und erfordert individuelle Abwehrmassnahmen.
Weiterlesen...In der Masai Mara in Kenia nimmt die Zahl der Tiere stark ab.
Das Naturschutzgebiet der Masai Mara in Kenia ist der nördliche Ausläufer der Serengeti. Obwohl die Masai Mara in Kenia und nicht in Tansania liegt, betrifft der Bericht auch die Serengeti, die beiden Reservate sind durch die Tierwanderungen stark miteinander verbunden.
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