FSS Mitgliederversammunlung 9. Mai 2026

Samstag, 9. Mai 2026, 15 - 18 Uhr, Saal 1. Stock, Restaurant Zoo Caffe & Ristorante, Zürichbergstrasse 231, 8044 Zürich, (Eingang vis à vis Zoo Zürich)

Auch die Königin aus Ndutu freut sich auf die Versammlung

Programm
15.00 Uhr: Start Mitgliederversammlung
17.00 Uhr: Vortrag Prof. Lukas Keller, Professor für Evolutionsbiologie und Direktor des Naturhistorischen Museums der Universität Zürich
18.00 Uhr: Gemeinsames Abendessen (auf eigene Kosten)

Anmeldung: Für den Anlass und das Abendessen bitte bis Sa., 18. April 2026 an karin.tschannen(a)serengeti.ch

Thema das Vortrags von Prof. Lukas Keller: «Kopjes in der Serengeti als Labore der Naturschutzforschung»

Kopjes, diese faszinierenden vulkanischen Granit­inseln im Grasmeer der Serengeti, beherbergen eine einzigartige Artenvielfalt. Gleichzeitig stellen sie Labore für die Naturschutzforschung dar, denn auf Kopjes lebende Arten kommen nicht in einer grossen, zusammenhängenden Population vor, sondern - wie die meisten bedrohten Tier- und Pflanzenarten auch - in fragmentierten Teilpopulationen. Aus der Biologie solcher Metapopulationen lassen sich Rückschlüsse für den Schutz von grösseren Tierarten gewinnen, welche viel schwieriger wissenschaftlich zu dokumentieren sind.

Die Universität Zürich erforscht seit einigen Jahren die Metapopulationen von Klipp- und Buschsehlie­fern auf den Kopjes der Serengeti. Es zeigt sich, dass sich die beiden Sehlieferarten in der Serengeti in der Dynamik ihrer Metapopulationen erheblich unterscheiden, obwohl sie dieselben Kopjes bewohnen. Darüber hinaus zeigte sich, dass es über einen Zeitraum von 20 Jahren bemerkens­wert hohe genetische Veränderungen gibt. Interessanterweise sind die Sehlieferpopulationen heute genetisch ähnlicher als zu Beginn dieser Beobachtungen, was auf einen zunehmenden Austausch von Individuen zwischen den Kopjes hindeutet.

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FSS-Mitgliederanlass 2025 im Knie’s Kinderzoo, Rapperswil